Festwoche zur 750-Jahrfeier

21. bis 27. Mai 2018

Chronik

In Erinnerung an unsere verstorbenen und ehrenamtlich tätigen Mitglieder.

Stellvertretend für alle sei hier Helmut Behlke genannt, der für den Verein viele Jahre im Vorstand und für die Fußball-Abteilung als Spieler, Jugend- und Ligatrainer und Jugendleiter aktiv war.

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Der Ursprung des heutigen TuS Osdorf geht auf Jahr 1907 zurück. Um die Jahrhundertwende hatte Osdorf ca. 1400 Einwohner. Viele Arbeiter mussten Hamburg und Altona verlassen und in die Randgebiete ziehen, weil Wohnraum in den Städten knapp und teuer wurde. In den Städten wurden die bürgerlichen Turnerschaften gegründet, die schon feste Vereinsstrukturen hatten. Die gut situierten bürgerlichen Turnvereine in den Städten bauten ihre eigenen Turnhallen. Turnen verstand sich in erster Linie als Ausübung von Körperkultur. Leibesübungen in den Dörfern fanden meistens in den Festsälen von Gaststätten statt. So entstand auch die „Freie Turnerschaft Osdorf“. Die Osdorfer Turnfreunde haben sich regelmäßig getroffen und es gab noch keine festen Vereinsstrukturen.

Liga-Mannschaft - Meister Saison 1927/28

Die Einwohnerzahl in Alt-Osdorf stieg durch die Zuwanderung der städtischen Bevölkerung stetig an und so hat sich auch der Fußballsport in Osdorf etabliert. Meisterschaften im Fußball wurden in Altona und Hamburg seit 1895 ausgetragen. Männer die Fußball spielten, galten als Rabauken und Turner eher als die Musterknaben. Fußball wurde in Osdorf in der C und B Klasse gespielt. In der Saison 1927/28 wurde die 1. Ligamannschaft Meister in der Klasse B1. In der darauf folgenden Saison belegte das damalige Team den 3. Platz in der A-Klasse Hamburg (2. Liga).

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland wurden alle Arbeitersportvereine aufgelöst und die bürgerlichen Sport- und Turnvereine wurden gleichgeschaltet und in die NS-Sportorganisationen eingegliedert. Fußball wurde in Hamburg auch während der NS-Zeit gespielt. Mit zunehmender Kriegsdauer haben sich die wenigen Vereine, die noch am Spielbetrieb teilnehmen konnten, zu Kriegssportgemeinschaften zusammen geschlossen.

1946 wurde in Osdorf die Neugründung des TuS Osdorf von 1907 durchgeführt und der Sport- und Spielbetrieb wurde wieder aufgenommen. Fußball- und Handball-Punktspiele wurden auf dem Sportplatz Blomkamp ausgetragen. 1948 wurde auf der Sportanlage ein zweites Rasenspielfeld angelegt. Die Mannschaften sind mit weißen Hemden und schwarzer Hose zu ihren Spielen angetreten. Ab 1948 wurde mit weißen Hemd und roter Hose in neuen Vereinsfarben gespielt. In der Saison 1948/1949 wurden vier Herren + vier Fußball Jugend-Mannschaften gemeldet. Für die Handballpunktspiele wurden neun Mannschaften gemeldet. Zu dieser Zeit nahmen schon zwei Frauen-Teams und eine Mädchenmannschaft an den Meisterschaftsrunden teil.

Vereinslokal „Ernst Leseberg“

In der Saison 1950/1951 erreichten die beiden ersten Fußball-Herrenmannschaften den Meistertitel. Die Meisterschaftsfeier wurde ausgiebig im Vereinslokal „Ernst Leseberg“ im Diekweg gefeiert.

Zur Einladung geht es hier.

Ligamannschaft - Meister Saison 1950/51

1954 - Jugend Meister

1954 - Als Deutschland Fußball- weltmeister wurde, wurde unsere Jugend (U16) Staffelmeister.

1956 wurden die Rasenspielflächen in einen Grandfußballplatz umgewandelt. Dabei wurde die Spielfläche um 90° gedreht. Ein zu der Zeit modernes Umkleidehaus wurde 1964 gebaut.

Hotel „Stadt Hamburg“

Noch Anfang der 1960er Jahre wurde im damaligen Vereinsheim dem Hotel „Stadt Hamburg“ bei Johnny Brockmann geturnt und geboxt. Später fand die Turnabteilung in der neu erbauten Schulturnhalle der Schule Goosacker und in der Turnbaracke der Schule Rugenbarg ihre neue Heimat.

1968 - Fußball-Jugend beim Umzug der 700 Jahrfeier in Osdorf

Im Jahr 1964 erfolgte die offizielle Eintragung ins Vereinsregister und es wurde eine neue Satzung für den TuS Osdorf von 1907 e.V. erstellt.

1967 wurde erstmals Judo in der Halle der Schule Goosacker angeboten.

Im Jahre 1968 hat der TuS Osdorf von 1907 e.V. an der 700 Jahrfeier in Osdorf teilgenommen. Der riesige Festumzug führte durch den gesamten Stadtteil.

1971 erfolgte die Fusion mit dem 1. FC Winsberg. Es entstand der TuS Osdorf-Winsberg von 1907 e.V. Der Fusionvertrag Seite 1/Seite 2. Die Zahl der Mitglieder erhöhte sich um 300 und für die Saison 1971/1972 wurden insgesamt 20 Fußballmannschaften zum Spielbetrieb gemeldet.

1974 wurde der „Spielmanns- und Fanfarenzug Blau Weiss Osdorf“ als eigenständige Sparte des TuS Osdorf gegründet.

1977 hat der TuS Osdorf-Winsberg 1907 e.V. mit sechs Fußball-Herrenmannschaften und 19 Jugendmannschaften am Spielbetrieb des Hamburger Fußball-Verbandes teilgenommen. Schon im Jahr 1978 ging die neue Yoga-Abteilung an den Start. In diesem Jahr stieg die Mitgliederzahl das erste mal in der Vereinsgeschichte auf über 1.000 Personen an. Die Mitglieder Nr. 999-1000-1001....

Die 75-Jahrfeier wurde im August 1982 begangen. Der Höhepunkt war der Jubiläumsball im Festzelt auf der Festwiese am Harderweg.

1983 erreichte die erste Tischtennis Herren-Mannschaft den Hamburger Pokalsieg.

1984 - Der Spielmanns- und Fanfarenzug vor dem Capitol in Washington.

1984 - Zum 10-jährigen Jubiläum des „Spielmanns- und Fanfarenzug Blau Weiss Osdorf“ sind mehr als 70 Mitglieder in die USA gereist. Höhepunkt war die Teilnahme an der „Steuben Parade“ in New York.

1987 hat die Jahreshauptversammlung der Streichung von „Winsberg“ aus dem Vereinsnamen beschlossen.

1989 erfolgten die Übernahme und der Umbau einer weiteren Baracke der ehemaligen Schule Rugenbarg zum Vereinsheim.

Im Jahr 1994 gründet die Tischtennis-Abteilung eine Spielgemeinschaft mit dem „Tisch-Tennis-Club Grün-Weiss-Rot Nienstedten von 1949 e.V.“ und spielt bis heute als SG GWR/TuS Osdorf.

Am 13. September 1998 wurde die neu gestaltete Sportplatzanlage Blomkamp eingeweiht. Das erste Spiel bestritt die 1. Herren gegen SVS Mesopotamien. Das Spiel wurde abgebrochen. Der HFV hatte durchgegriffen und mehrere Spieler des „Gastvereins“ wurden für einen längeren Zeitraum gesperrt.

2003 erfolgte die Ausgliederung des „Spielmanns- und Fanfarenzug Blau Weiss Osdorf“ und die Fortführung als eigenständiger eingetragener Verein.

In der Saison 2006/2007 spielte mit der A-Jugend erstmals in der Vereinsgeschichte eine Fußballmannschaft des TuS Osdorf von 1907 e.V. in der Regionalliga-Nord. Diese Mannschaft war der Grundstein für weitere Erfolge im Ligabereich. In der Saison 2006/2007 folgte der Aufstieg in die Kreisliga, ein Jahr später in die Bezirksliga und in der Saison 2011/2012 in die Landesliga.

100 Jahre TuS Osdorf von 1907 e.V. wurden 2007 auf dem Sportplatz Blomkamp und mit einem Festball in der Halle des VAF im Stiefmütterchenweg gefeiert.

2009 wurde das Vereinsheim im Rugenbarg aufgeben und es erfolgte Übernahme und Einweihung der neuen Mehrzweckräume und der neuen Umkleidekabinen auf dem Sportplatz Blomkamp.

Am 22. Februar 2016 hat der Umbau des Sportplatzes in eine moderne Kunstrasenanlage begonnen.

Die Fußball-Ligamannschaft steigt am 13. Mai 2016 das erstemal in der Vereinsgeschichte in die höchste Hamburger Spielklasse (Oberliga Hamburg) auf.

Am 1. Juli 2016 wurde der neue Kunstrasenplatz für den Spielbetrieb freigegeben.

Stand: Juli 2016

1. Vorsitzende

Hinrich Glissmann †

1946 -1950

Gerhard Günther †

1950 - 1959

Uwe Fuchs †

1959 - 1964

Erwin Brand †

1964 - 1974

Uwe Melz

1974 - 1976

Winfried Giering

1976 - 2001

Hans-Ullrich Wohlfeil †

2001-2005

o

Nico Krause

seit 2005

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Vereinsabzeichen

Fußball - Die Liga-Mannschaft von 1927 bis in die Gegenwart.

Saison - Platz - Staffel

  • 1927/1928 - 1. - B-Klasse Hamburg B1 - 3. Liga

  • 1928/1929 - 3. - A-Klasse Hamburg A1 - 2. Liga

  • 1929/1930 - 6. - A-Klasse Hamburg A1 - 3. Liga

  • 1930/1931 - 6. - A-Klasse Hamburg A1 - 3. Liga

  • 1931/1932 - 2. - A-Klasse Hamburg A1 - 3. Liga

  • 1932/1933 - 5. - A-Klasse Hamburg A1 - 3. Liga

  • 1947/1948 - 6. - B-Klasse Hamburg B1 - 5. Liga

  • 1948/1949 - 2. - B -Klasse-Hamburg B1 - 5.Liga

  • 1949/1950 - 12. - Kreisklasse Staffel West - 4. Liga

  • 1950/1951 - 1. - A-Klasse-Staffel A1 - 5. Liga

  • 1951/1952 - 8. - Kreisklasse Staffel Süd - 4. Liga

  • 1952/1953 - 8. - Kreisklasse Staffel West - 4. Liga

  • 1953/1954 - 3. - Bezirksklasse Elbestaffel - 4. Liga

  • 1954/1955 - 6. - Bezirksklasse Elbestaffel - 4. Liga

  • 1955/1956 - 11. - Bezirksklasse Elbestaffel - 4. Liga

  • 1956/1957 - 9. - Bezirksklasse Elbestaffel - 4. Liga

  • 1957/1958 - 11. - Bezirksklasse Elbestaffel - 4. Liga

  • 1958/1959 - 6. - Kreisklasse Staffel 2 - 5. Liga

  • 1959/1960 - 5. - Kreisklasse Staffel 2 - 5. Liga

  • 1960/1961 - 9. - Kreisklasse Staffel 2 - 5. Liga

  • 1961/1962 - 10. - Kreisklasse Staffel 2 - 5. Liga

  • 1962/1963 - 12. - Kreisklasse Staffel 2 - 5. Liga

  • 1963/1964 - 12. - Kreisklasse Staffel 2 - 6. Liga

  • 1964/1965 - 4. - Kreisklasse Staffel 1 - 6. Liga

  • 1965/1966 - 4. - Kreisklasse Staffel 2 - 6. Liga

  • 1966/1967 - 9. - Kreisklasse Staffel 2 - 6. Liga

  • 1967/1968 - 9. - Kreisklasse Staffel 3 - 6. Liga

Saison - Platz - Staffel

  • 1968/1969 - 9. - Kreisklasse Staffel 3 - 6. Liga

  • 1969/1970 - 3. - Kreisklasse Staffel 3 - 6. Liga

  • 1970/1971 - 1. - Bezirksliga Staffel 6 - 6. Liga

  • 1971/1972 - 6. - Verbandsliga Staffel Süd 5. Liga

  • 1972/1973 - 11. - Verbandsliga Staffel West 5. Liga

  • 1973/1974 - 10. - Verbandsliga Staffel West 5. Liga

  • 1974/1975 - 13. - Verbandsliga Staffel West 6. Liga

  • 1975/1976 - 14. - Verbandsliga Staffel Süd 6. Liga

  • 1976/1977 - 6. - Bezirksliga Staffel 2 7. Liga

  • 1977/1978 - 3. - Bezirksliga Staffel 2 7. Liga

  • 1978/1979 - 1. - Kreisliga Staffel 5 7. Liga

  • 1979/1980 - 14. - Bezirksliga Staffel West 6. Liga

  • 1980/1981 - 8. - Kreisliga Staffel 5 7. Liga

  • 1981/1982 - 1. - Kreisliga Staffel 5 7. Liga

  • 1982/1983 - 13. - Bezirksliga Staffel West 6. Liga

  • 1983/1984 - 14. - Bezirksliga Staffel West 6. Liga

  • 1984/1985 - 8. - Kreisliga Staffel West 7. Liga

  • 1985/1986 - 3. - Kreisliga Staffel West 7. Liga

  • 1986/1987 - 4. -   Kreisliga Staffel 4 7. Liga

  • 1987/1988 - 5. -  Kreisliga Staffel 2 7. Liga

  • 1988/1989 - 2. -    Kreisliga Staffel 2 7. Liga

  • 1989/1990 - 15. -    Bezirksliga West 6. Liga

  • 1990/1991 - 2. -    Kreisliga Staffel 9 7. Liga

  • 1991/1992 - 4. -    Kreisliga Staffel 7 7. Liga

  • 1992/1993 - 2.  -    Kreisliga Staffel 7 7. Liga

  • 1993/1994 - 8. -   Bezirksliga Staffel West 6. Liga

  • 1994/1995 - 14. -   Bezirksliga Staffel West 6. Liga

Saison - Platz - Staffel

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Unsere Liga-Trainer

Helmut Behlke

Günter Falk

Rainer Gedai

Jürgen Herrmann

Heino Dohrmann

Peter Kapitza

Dietmar Paulus

Hermann Lutz

Peter König

Wolfgang Busche

Claus Knolinski

Madiaw Diaw

Gernot Beckert

Manfred Todsen

Sven Rasmus

Bernd Rasmus

Mario Runge

Piet Wiehle

Unsere Hamburger Meister und Pokalsieger:

Fußball:

1957 - 1. Knabenmannschaft (U12) - Meister mit dem einmaligen Torverhältnis: 105:0

1978 - 1. C-Jugend (U14) Hamburger Hallen-Pokalsieger

1996 - 1. F-Jugend (U8) - Hamburger Pokalsieger

2000 - 2. D-Jugend (U12) - Hamburger Hallenmeister

2006 - 1. A-Jugend (U17) - Hamburger Meister und Aufsteiger in die A-Jugend Regionalliga-Nord

Judo:

1978 - Regina Lehmann - Hamburger Meisterin (4 v.l.)

Tischtennis:

1983 - 1. Tischtennis Herren-Mannschaft Hamburger Pokalsieger.

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